Stuttgart auf Platz eins im Smart City Index 2026
Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper äußerte sich erfreut über die Fortschritte Stuttgarts in der Digitalisierung und bezeichnete den Sprung von Platz sieben im Jahr 2024 über Platz drei im Jahr 2025 bis hin zum ersten Platz im Jahr 2026 als bemerkenswert. Stuttgart hat im Smart City Index, der die Digitalisierung deutscher Großstädte in fünf Kategorien bewertet, insgesamt 92,8 Punkte erzielt und liegt damit erstmals vor München und Hamburg. Die Stadt hat in jeder der fünf Kategorien eine Platzierung unter den besten zehn erreicht.
Erfolg und Anerkennung für die Digitalisierung
Dr. Fabian Mayer, der Erste Bürgermeister, bezeichnete den ersten Platz im Smart City Index als bedeutenden Erfolg für Stuttgart. Er betonte, dass diese Auszeichnung sowohl Anerkennung als auch Ansporn für die Stadt sei. Mayer hob hervor, dass die Digitalisierung nicht nur ein Ziel an sich sei, sondern darauf abziele, das Leben der Bürger zu erleichtern und die Verwaltung effizienter zu gestalten. Er dankte allen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung und Partnern, die zur digitalen Transformation beigetragen haben, und kündigte an, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs zu erwähnen, wie die hohe Bewertung im ÖV-Atlas 2026 zeigt.
Breite der Digitalisierung in Stuttgart
Thomas Bönig, Leiter des Amts für Digitalisierung, Organisation und IT, betonte, dass der erste Platz im Index zeigt, dass die Digitalisierung in Stuttgart nicht nur in einzelnen Projekten, sondern umfassend umgesetzt wird. Die Erfolge basieren auf klaren Strukturen, einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur und dem Engagement der Mitarbeitenden. Bönig kündigte an, die Entwicklung weiter voranzutreiben und insbesondere Künstliche Intelligenz gezielt einzusetzen, um einen konkreten Mehrwert für die Bürger und die Verwaltung zu schaffen. Ein Beispiel für solche Initiativen ist die innovative Ansätze zur Klimaanpassung.
Bewertung in den einzelnen Kategorien
In den fünf bewerteten Kategorien erzielte Stuttgart 98 Punkte in der Verwaltung, 87,7 Punkte im Bereich Energie und Umwelt, 88,5 Punkte bei IT und Kommunikation, 93,8 Punkte in der Mobilität sowie 96,2 Punkte in der Gesellschaft und Bildung. Besonders hervorzuheben ist die Platzierung in der Verwaltung, wo die Stadt um zwölf Plätze im Vergleich zum Vorjahr auf den dritten Rang aufstieg. Stuttgart erreichte in mehreren Einzelindikatoren die Höchstwertung von 100 Punkten, insbesondere in der Kategorie Verwaltung, wo alle abgefragten OZG-Leistungen erfüllt wurden.
Langfristige Strategie zur Digitalisierung
Der Erfolg im Smart City Index ist das Resultat einer langfristigen und strategischen Herangehensweise. Stuttgart hat in den letzten Jahren signifikante finanzielle und personelle Ressourcen in die Digitalisierung investiert. Mit dem zentralen Amt für Digitalisierung, Organisation und IT sowie einer städtischen Digitalisierungs-GmbH wurden Strukturen geschaffen, um die digitale Transformation effektiv zu steuern und umzusetzen. In den Fachämtern der Stadt arbeiten sogenannte „Digital Mover“ an der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie.
Praktische Anwendungen der Digitalisierung
Die Spitzenplatzierung wird durch konkrete Digitalisierungsprojekte untermauert. Im Bereich Energie und Umwelt belegt Stuttgart 2026 den ersten Platz, unter anderem durch digitale Wärmeplanung und Energiemonitoring in kommunalen Gebäuden. Zudem ist die Stadt unter den Top-5 bei E-Mobilität. Der Digitale Zwilling ermöglicht es, verschiedene Fachdaten zu kombinieren und für Analysen sowie Simulationen zu nutzen, was die Planung in den Bereichen Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung unterstützt.
Transparenz und Bürgernähe durch Digitalisierung
Im Bereich IT und Kommunikation fördert das Open-Data-Portal die Transparenz, indem städtische Daten öffentlich zugänglich gemacht werden. Diese Daten können von Bürgern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen genutzt werden, um neue digitale Dienste zu entwickeln. Die Videoberatung im Virtuellen Amt erleichtert den Kontakt zur Stadtverwaltung, indem Bürger unabhängig von ihrem Standort Beratung zu Verwaltungsleistungen erhalten können.
Digitalisierung in Schulen
Die Digitalisierung der Schulen in Stuttgart trägt zur Schaffung eines modernen Lernumfelds bei. Durch die Bereitstellung moderner digitaler Ausstattung und einer stabilen IT-Infrastruktur wird der sinnvolle Einsatz digitaler Medien im Unterricht gefördert.
Ausblick auf die digitale Zukunft
Stuttgart plant, weiterhin in digitale Infrastruktur, moderne Verwaltungsleistungen und innovative Technologien zu investieren. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die verantwortungsvolle Nutzung der Potenziale Künstlicher Intelligenz gelegt. Ziel ist es, die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen und die Innovationskraft des Standorts zu stärken.
Hintergrundinformationen
Der Smart City Index wird jährlich vom Digitalverband Bitkom erstellt und bewertet den Digitalisierungsgrad deutscher Großstädte in den Bereichen Verwaltung, Energie und Umwelt, IT und Kommunikation, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Bitkom vertritt über 2.200 Unternehmen der deutschen Digitalwirtschaft.
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Quellen: stuttgart, WDR, Die Zeit
Bildquelle: Shutterstock
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.