Kinder und Jugendliche in Deutschland fordern laut dem neuen Kinderreport mehr Mitsprache in der Schule. Der Bericht stellt fest, dass die chancengerechte Bildung noch nicht optimal funktioniert.
Die Diskussion um die Bildungspolitik wird durch populistische Forderungen beeinflusst, wie die von Christiane Herz von der GEW. Zudem könnten im Rahmen der Gesamtschule bis zu vier Lehrerstellen wegfallen, so die Pläne der Landesregierung. ChatGPT und Co verändern den Schulalltag, so ein Bericht. Kinder wünschen sich mehr Sicherheit, besseren Schutz und faire Bildungschancen. Über 1.000 Kinder zwischen drei und 17 Jahren haben an einer Mitmachaktion teilgenommen, um ihre Wünsche im Bundesfamilienministerium zu übergeben. Diese Aktion stand unter dem Motto „Starke Kinder, starke Zukunft!“. Rund jeder fünfte Jugendliche in Deutschland erreicht in keinem der drei PISA-Bereiche sichere Basiskompetenzen. Experten fordern, dass Schulen Lesen, Schreiben, Rechnen und naturwissenschaftliches Denken wieder stärker fördern müssen.
Christiane Herz von der GEW äußerte sich zu den populistischen Forderungen und betonte die Notwendigkeit einer kindgerechten Bildung. Die OECD sagt nicht einfach, dass KI schlecht fürs Lernen ist, sondern es kommt darauf an, wie KI beim Lernen eingesetzt wird. Die Frage nach PISA betrifft auch, welche Denkarbeit Schüler trotz KI weiterhin selbst machen müssen. Die Expertenkommission empfiehlt ein verpflichtendes, kindgerechtes „KI-Seepferdchen“ für Grundschulkinder, um den Umgang mit digitalen Technologien zu fördern.
Die Debatte über mehr Polizei an Schulen dauert seit Monaten in Rheinland-Pfalz an. Die Vereinten Nationen empfahlen 1954 die Einführung eines weltweiten Tages für Kinder, um deren Rechte und Bedürfnisse zu stärken.
Quellen: stuttgart, taz
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