Engagement in den Ferienwaldheimen im Fokus der Waldheimfahrt
„Ich schätze das Engagement vor Ort sehr und freue mich, die positive Stimmung und die kreativen Aktivitäten hautnah mitzuerleben“, äußerte Bürgermeisterin Isabel Fezer während ihres Besuchs im Evangelischen Ferienwaldheim Vaihingen am 12. August. Gemeinsam mit Vertretern aus der Stadtverwaltung, dem Gemeinderat, den Kirchen, der Jugendhilfe und den Wohlfahrtsverbänden besuchte sie die Einrichtung, um das ehrenamtliche Engagement in den Ferienwaldheimen zu würdigen.
Zu den Anwesenden gehörten unter anderem die Jugendamtsleiterin Katrin Schulze, der Bezirksvorsteher von Vaihingen, Marcel Wolf, sowie Jörg Schulze-Gronemeyer, Geschäftsführer der AG Kinderstadtranderholung und der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Ferien- und Waldheime in Württemberg. Der Besuch bot der Delegation die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Aufgaben der Ehrenamtlichen zu informieren, die in den Ferienwaldheimen tätig sind.
Vielfältige Aufgaben der Ehrenamtlichen
Im Rahmen des Besuchs wurde deutlich, dass sowohl Jugendliche als auch Erwachsene in den Ferienwaldheimen eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen. Diese reichen von der Betreuung der Kinder über die Gestaltung pädagogischer Angebote bis hin zur Mitarbeit in Leitungsteams und in den Küchen der Waldheime. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ausbildung des ehrenamtlichen Nachwuchses. Erfahrene Ehrenamtliche unterstützen die Jugendlichen auf ihrem Weg zur Gruppenbetreuung und sind aktiv an den Schulungen für die Jugendleiter-Card, auch bekannt als JuLeiCa, beteiligt.
Die Waldheimleiterin Katharina Haas erläuterte den Besuchern die verschiedenen Funktionen und Rollen der Ehrenamtlichen. Im Anschluss fand ein gemeinsames Spiel statt, das sich um die JuLeiCa drehte, um den Teilnehmern die Bedeutung dieser Qualifikation näherzubringen.
Über 100 Jahre Tradition in der Ferienbetreuung
Die Stuttgarter Ferienwaldheime können auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken und sind ein wesentlicher Bestandteil der Ferienbetreuung in Stuttgart. Sie bieten nicht nur während der Sommerferien Betreuung für Kinder, sondern schaffen auch Räume für Gemeinschaft, Naturerlebnisse und neue Erfahrungen. Jugendliche und junge Erwachsene haben die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, im Team zu arbeiten und praktische Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit zu sammeln. Ein Zweitägiges Praktikum bei der Polizei Stuttgart für Interessierte könnte eine weitere Möglichkeit sein, solche Erfahrungen zu sammeln.
Aktuelle Zahlen und Träger der Ferienwaldheime
In den 30 Stuttgarter Ferienwaldheimen werden in der Zeit vom 3. August bis 11. September etwa 7500 Kinder von rund 2200 Ehrenamtlichen betreut. Neben dem Evangelischen Kirchenkreis Stuttgart, der Katholischen Kirche Stuttgart und der Arbeiterwohlfahrt Stuttgart (AWO) bieten auch drei weitere Träger Kinderfreizeiten an, die den Kriterien der Stuttgarter Ferienwaldheime entsprechen.
Im Rahmen des Besuchs übergaben Bürgermeisterin Isabel Fezer und Jörg Schulze-Gronemeyer im Namen der Stadt Tischtennisschläger, Bälle und eine wetterfeste Metallbox an die Kinder des Ferienwaldheims. Diese Geste unterstreicht die Unterstützung und Wertschätzung für die ehrenamtliche Arbeit in den Ferienwaldheimen.
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Quellen: stuttgart, Focus, Merkur
Bildquelle: Shutterstock
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