Klopp gesteht Fehler ein und klärt Missverständnisse um El Mala
Jürgen Klopp hat seinen ersten offiziellen Arbeitstag als Bundestrainer des DFB begonnen. An diesem Tag gestand er einen Fehler ein, der während seiner Vorstellung unterlaufen war. In einem Video-Interview äußerte der 59-Jährige, dass die Medien seine Aussagen nicht so interpretiert hätten, wie er es beabsichtigt hatte. Er räumte ein, dass er unbeabsichtigt zur „Medienschelte“ beigetragen habe.
Bei seiner Vorstellung am 24. Juli hatte Klopp die Medien aufgefordert, ihn zu informieren, falls sie mit seiner Arbeit unzufrieden seien. Zudem betonte er, dass er bereit sei, seine Position aufzugeben, sollte die öffentliche Kritik zu stark werden. Ein weiteres Anliegen war ihm, seine Familie vor übermäßiger medialer Aufmerksamkeit zu schützen.
Klopp kündigt „kleinere Rückschläge“ an
In seinen Erklärungen stellte Klopp klar, dass er nicht die gleichen Erfahrungen wie nach seiner Zeit bei Liverpool machen wolle, als die Presse ihn und seine Familie stark unter Druck setzte. Trotz seiner Freude über die neue Herausforderung ist er bereit, Konsequenzen zu ziehen, wenn die öffentliche Meinung gegen ihn gerichtet sein sollte.
El Mala-Gerücht entschieden zurückgewiesen
Ein weiteres Thema, das Klopp ansprach, war ein Gerücht über Said El Mala vom 1. FC Köln. Berichten zufolge soll Klopp einen Wechsel des talentierten Spielers zu Borussia Dortmund befürwortet haben. Dies wies er entschieden zurück und zeigte sich beleidigt, dass ihm eine solche Handlung unterstellt wurde. Klopp machte deutlich, dass es nicht in seinem Ermessen liege, Spieler zu kontaktieren, bevor er überhaupt mit der Mannschaft gearbeitet habe.
Wohlfühlen im neuen Umfeld
Obwohl Borussia Dortmund Interesse an El Mala zeigte, kam es nicht zu einer Einigung mit Köln bezüglich einer Ablöse. Klopp, der von 2008 bis 2015 in Dortmund tätig war und den Verein zu zwei Meistertiteln und einem Pokalsieg führte, erklärte, dass er bereit sei, Spielern Ratschläge zu geben, sobald er sie besser kenne. Diese Ratschläge würden jedoch nicht durch seine frühere Vereinszugehörigkeit beeinflusst werden.
In seiner neuen Position fühlt sich Klopp gut aufgenommen und ist überzeugt, dass im DFB viele kompetente Mitarbeiter tätig sind. Nach der enttäuschenden WM, bei der die deutsche Nationalmannschaft früh ausschied, sieht er keinen Grund für einen Neuanfang. Stattdessen verspürt er große Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen.
Fokus auf Zusammenarbeit mit Bundesligatrainern
Klopp hat bereits Kontakte zu einigen Bundesligatrainern aufgenommen, um Termine zu vereinbaren. Es ist ihm wichtig, dass alle Beteiligten als Partner zusammenarbeiten, insbesondere bei der Belastungssteuerung der Spieler. Mit den Spielern selbst hat er bisher noch keinen Kontakt, da sich diese in der Vorbereitung befinden. Klopp plant jedoch, bald Gespräche mit ihnen zu führen, um ihre individuellen Persönlichkeiten besser kennenzulernen.
Debüt in der Nations League steht bevor
Den Supercup zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund möchte Klopp vor Ort verfolgen, ebenso wie einige der ersten Bundesligaspiele. Sein Debüt als Bundestrainer wird am 24. September in der Nations League gegen die Niederlande stattfinden. Weitere Spiele stehen gegen Griechenland und Serbien auf dem Programm.
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Quellen: n-tv, SPORT1
Bildquelle: Alexander Migl via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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