Etihad Airways, der Hauptsponsor von Manchester City, hat seine Besorgnis über die Auswirkungen des Urteils im Finanzskandal zum Ausdruck gebracht.
„Wir fühlen uns durch die im Urteil enthaltene Darstellung ungerecht behandelt, da wir nicht in die Ermittlungen einbezogen wurden“,
ließ das Unternehmen verlauten. Infolgedessen erwägt die Fluggesellschaft rechtliche Schritte gegen die Premier League, um ihre Interessen zu wahren.
Die Airline betont, dass sie nicht in ein Fehlverhalten verwickelt werden möchte, und plant, die langjährige Partnerschaft mit Manchester City fortzusetzen.
„Wir erwarten von der Premier League, dass sie die Verantwortung für die Art und Weise übernimmt, wie die Ergebnisse präsentiert wurden“,
so Etihad weiter.
Seit 2009 ist Etihad Hauptsponsor des englischen Klubs und hat im Jahr 2011 einen Zehn-Jahres-Vertrag über die Namensrechte des Etihad-Stadions abgeschlossen. Dieser Vertrag brachte dem Verein Berichten zufolge 400 Millionen Pfund (etwa 468 Millionen Euro) ein und wurde 2021 unter verbesserten Bedingungen verlängert. Etihad zählt zu den größten Fluggesellschaften der Welt mit einem geschätzten Unternehmenswert von rund vier Milliarden Pfund (ca. 4,7 Milliarden Euro).
Die Situation für Manchester City ist nach dem Schuldspruch im Finanzskandal angespannt. Der Klub, der zwischen 2009 und 2018 dreimal englischer Meister wurde, sieht sich schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt, die falsche Angaben zu finanziellen und Sponsoring-Einnahmen sowie unvollständige Informationen über Gehälter von Trainern und Spielern betreffen.
Die Ermittlungen wurden durch die Enthüllungen von „Football Leaks“ angestoßen. Im Februar 2023 klagte die Premier League den Klub an. Die möglichen Sanktionen für Manchester City sind noch nicht festgelegt, jedoch drohen dem Verein im schlimmsten Fall ein Zwangsabstieg aus der Premier League und die Aberkennung von Titeln, auch wenn dies als unwahrscheinlich gilt. Manchester City beteuert, unschuldig zu sein.
Quellen: n-tv, Bild
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