Die Auswirkungen der Karriere von Michael Schumacher sind auch zwei Jahrzehnte nach seinem letzten Auftritt für Ferrari in der Formel 1 spürbar. Der CEO der Formel 1, Stefano Domenicali, blickt zurück auf die wertvollen Lehren, die er während seiner Zeit mit dem Rennfahrer gewonnen hat.
Wichtige Erkenntnisse aus Schumachers Zeit
In der Formel 1 steht die Maximierung der Geschwindigkeit im Vordergrund. Doch Domenicali hat eine entscheidende Einsicht gewonnen: Manchmal führt es zum Erfolg, wenn man einen Gang zurückschaltet. „Die Zusammenarbeit mit Michael hat mir verdeutlicht, dass man manchmal langsamer werden muss, um anschließend schneller voranzukommen“, äußerte Domenicali in einem Interview mit der Tageszeitung „Corriere della Sera“.
Schumachers Einfluss auf die Organisation
Domenicali, der seit 2021 als CEO der Formel 1 tätig ist, hatte in den 1990er Jahren Positionen im Management von Ferrari inne. Während dieser Zeit erlebte er die Ära von Schumacher hautnah, der von 1996 bis 2006 für das Team fuhr und dort fünf seiner sieben Weltmeistertitel holte. Domenicali erklärte weiter: „Michael hat mich gelehrt, langsamer zu werden, um die Fähigkeit zu haben, Bild für Bild zu analysieren, wo und wie man sich verbessern kann. Langsamer zu werden bedeutet, die Leistung zu steigern und sich selbst sowie die Organisation weiterzuentwickeln.“
Erinnerung an Schumacher beim Großen Preis von Italien
Im Rahmen des Großen Preises von Italien, der an diesem Wochenende in Monza stattfindet, wird Ferrari an Michael Schumacher erinnern. Es wird gefeiert, dass Schumachers erste Saison beim Team bereits 30 Jahre zurückliegt. Die Fahrer Lewis Hamilton und Charles Leclerc werden spezielle Rennanzüge tragen, während die Autos mit einer besonderen Lackierung und dem Logo von Michael Schumacher auf die Strecke gehen.
Die Erkenntnisse von Domenicali zu Schumachers Einfluss auf die Formel 1 zeigen, wie bedeutend die Vergangenheit für die Zukunft des Sports ist.
Quellen: n-tv
Bildquelle: Rick Dikeman via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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