Der bekannte TV-Koch Christopher Wheeler wurde am 27. Februar 2026 auf dem Brompton Cemetery in London tot aufgefunden, was aufgrund der unklaren Umstände seines Ablebens für großes Aufsehen sorgt. Zuvor war der Gastronom am 25. Februar von seiner Partnerin als vermisst gemeldet worden.
Entdeckung der Leiche
Arbeiter, die auf dem Friedhof nach einem beschädigten Grabstein suchten, stießen in einem abgelegenen Bereich auf Wheelers Leichnam. Sie alarmierten sofort die Polizei und den Rettungsdienst. Ein Sanitäter konnte nur noch den Tod des Kochs feststellen.
Ermittlungen und toxikologische Befunde
Aufgrund der unklaren Umstände und der damit verbundenen Fragen leiteten die Ermittler umfangreiche forensische Untersuchungen ein. Laut den Ermittlungen betrat Wheeler den Friedhof allein, was durch Videoaufnahmen einer Überwachungskamera belegt wurde. Anzeichen für einen Kampf oder eine Beteiligung Dritter an seinem Tod wurden nicht gefunden.
Eine toxikologische Analyse ergab, dass in seinem Körper Methamphetamin, Amphetamin und Ketamin nachgewiesen wurden. Die Ursache seines Todes wurde als Ersticken sowie die schädliche Wirkung dieser Drogen festgestellt. Ob die Substanzen in tödlicher Konzentration vorlagen, wurde nicht eindeutig geklärt, jedoch könnte ihr Einfluss zu seinem Tod beigetragen haben.
Familie und Erinnerungen
Die zuständige Gerichtsmedizinerin konnte keine klare Aussage über Wheelers Absichten treffen und hielt ein offenes Ergebnis fest. Es gebe nicht genügend Beweise, um auf einen Suizid zu schließen.
Wheeler hinterlässt zwei Töchter, die er als seine größte Errungenschaft betrachtete. Seine Familie beschreibt ihn als „wahrhaft sonnige Seele“ und als einen liebevollen Menschen, der seine Kinder vergötterte. Auch sein langjähriger Mentor, der Spitzenkoch Jean-Christophe Novelli, erinnerte sich emotional an Wheeler und bezeichnete ihn als außergewöhnlichen Koch und Menschen.
Quellen: RTL
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