Der Musiker Marlon B. James, der viele Jahre Teil der Musikgruppe Söhne Mannheims war, ist im Alter von 60 Jahren in Jamaika ums Leben gekommen. Berichten zufolge fiel er einem gewaltsamen Übergriff zum Opfer und wurde erschossen.
James war bis 2017 aktives Mitglied der Söhne Mannheims, bevor er seinen Lebensmittelpunkt nach Jamaika verlegte. Nach Angaben der jamaikanischen Zeitung „Gleaner“ ereignete sich der Vorfall am 9. September gegen 16:40 Uhr Ortszeit. Bewaffnete Angreifer eröffneten vor einer Bar in Robins Bay, einer Region, die normalerweise als friedlich gilt, das Feuer. Neben James wurden ebenfalls zwei weitere Männer, 22 und 42 Jahre alt, getötet. Die Täter konnten nach dem Überfall entkommen.
Die Ermittlungen zu diesem Vorfall werden nun von der Major Investigation Division der jamaikanischen Polizei geführt. Das Motiv für den Angriff ist derzeit noch unklar. James‘ Familie hat den Tod des Musikers bestätigt, und auch die Söhne Mannheims äußerten in einer Mitteilung ihre Trauer über den Verlust.
Auf dem Instagram-Account der Band wurde ein Tribut an James veröffentlicht, in dem die Wichtigkeit von Liebe betont wird, auch wenn sie nicht sichtbar ist. Ein Sprecher der Söhne Mannheims gab bekannt, dass ein bevorstehendes Piano-Konzert in Graz James gewidmet wird.
Marlon B. James trat 1999 den Söhnen Mannheims bei und war ein entscheidender Teil des Debütalbums „Zion“, das 2000 erschien. Nach seinem Ausscheiden aus der Band 2017 zog er nach Jamaika um. Sein Lebensweg war geprägt von Herausforderungen, wie man auch in den Erinnerungen an Samuel Monroe Jr. erkennen kann.
Die genauen Umstände seines Todes sowie die Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand von Ermittlungen, während die Musikszene um den Verlust eines geschätzten Künstlers trauert.
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Quellen: t-online, FAZ
Bildquelle: depositphotos
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