Der Tod von Prinzessin Lindiwe, Schwester von König Mswati III., hat eine Welle der Trauer im Königreich Eswatini ausgelöst. Die 58-Jährige verstarb am 16. September 2026 nach einem langen Kampf gegen eine Krebserkrankung und hinterlässt ein tiefes Gefühl des Verlusts in ihrer Familie und im ganzen Land.
Ursache und Auswirkungen des Todes
Prinzessin Lindiwe erlag ihrer Krankheit in einem Krankenhaus in Südafrika, wo sie sich wegen ihres kritischen Gesundheitszustandes befand. Hochrangige Mitglieder der Königsfamilie bestätigten ihren Tod gegenüber verschiedenen Medien. Premierminister Russell Mmemo Dlamini gab am folgenden Tag eine offizielle Erklärung ab, in der er den traurigen Verlust der Prinzessin bestätigte und sein Beileid aussprach.
Hintergrund und familiäre Bindungen
Prinzessin Lindiwe war nicht nur ein Mitglied der Königsfamilie, sondern auch eine zentrale Figur im öffentlichen Leben Eswatinis. Als Innenministerin setzte sie sich seit 2018 für die Belange der Bevölkerung ein und war auch Mitglied des Repräsentantenhauses. Sie hinterlässt ihren Ehemann Robert Kasaro, einen Pastor, sowie drei Kinder. Die Prinzessin war die Tochter von König Sobhuza II. und die Schwester des amtierenden Monarchen, Mswati III., der seit 1986 regiert. Ihr Verlust wird auch in der norwegischen Königsfamilie spürbar sein, wie Trauer um Prinzessin Astrid zeigt.
Öffentliche Trauer und Vermächtnis
In seiner Trauerbekundung würdigte Premierminister Dlamini auch die tiefen christlichen Überzeugungen von Prinzessin Lindiwe. Sie war als „Umkhokheli“ bekannt, eine Mentorfigur, die vielen Menschen mit ihrer spirituellen Führung und ihrem Rat zur Seite stand. Ihr Tod wird nicht nur in der Königsfamilie, sondern auch in der breiten Bevölkerung als großer Verlust empfunden, ähnlich wie der Abschied von Prinzessin Astrid.
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Quellen: gala
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