Stefan Mross verabschiedet sich von „Immer wieder sonntags“
Am Sonntag wurde die finale Folge von „Immer wieder sonntags“ ausgestrahlt, in der Stefan Mross nach 21 Jahren und insgesamt 291 Episoden sein Publikum verabschiedete. Diese Sendung, die über drei Jahrzehnte im Europa-Park Rust ausgestrahlt wurde, endete mit einem emotionalen Abschiedsprogramm. Mross, der seit 2005 die Moderation übernommen hatte, zeigte sich dankbar und berührte damit viele Zuschauer.
Gemischte Emotionen während der Abschiedsshow
Die Atmosphäre während der letzten Episode war von einer Mischung aus Freude und Melancholie geprägt. Um 10.03 Uhr betrat Mross die Bühne und eröffnete die Show mit seinem charakteristischen Erkennungslied. Er drückte aus, wie stolz er darauf sei, Teil der Musikgeschichte zu sein, und dankte seinem Publikum, das an diesem Tag sowohl fröhlich als auch traurig war. Bei angenehmen 16 Grad und strahlendem Sonnenschein trug er seine Lieblingslederhose, in der er sich besonders wohlfühlte.
Dankbarkeit und Tränen bei den Abschiedsworten
Als die letzten Minuten der Sendung näher rückten, flossen bei Mross die Tränen. Er bat seine Freundin Eva Luginger auf die Bühne, um seine Abschiedsworte an die Zuschauer zu richten: „Das wichtigste Wort ist einfach: Dankeschön!“ Er sprach seinen Dank auch an die ARD, den SWR sowie sein Team aus, bevor er ein letztes Mal ins Publikum winkte, während Konfetti herabregnete.
Überraschungsgäste und emotionale Rückblicke
Die Abschieds-Show war reich an Überraschungsgästen, die Mross während seiner Karriere begleitet hatten. Besonders emotional wurde es, als das Volksmusik-Duo Sigrid & Marina auftraten und ihn fragten, welches der schönsten Momente in der Sendung für ihn gewesen sei. Mross antwortete, dass es der heutige Tag sei, und ein Einspieler mit besonderen Höhepunkten aus den letzten Jahren wurde gezeigt, was ihn sichtlich bewegte.
Worte der Unterstützung von Weggefährten
Der Sänger Semino Rossi richtete ebenfalls Worte der Unterstützung an Mross und vermittelte ihm Hoffnung mit den Worten: „Es ist nicht deine letzte Sendung. Ich glaube, dass du zurückkommst.“ Auch Stefanie Hertel, die Ex-Frau von Mross, war anwesend und würdigte die Bedeutung der Sendung für viele Zuschauer. Sie sang ihren Klassiker „A Stückerl heile Welt“ und bezeichnete die Show als ein Stück Heimat.
Ein Rückblick auf die letzten Jahre der Show
In den letzten Minuten der Sendung überraschten die Volksmusik-Legenden Marianne und Michael Mross, indem sie gemeinsam mit ihm „Immer nur du und wir“ sangen. Mross entschied sich, zum Abschied ein Lied zu singen, das er oft mit seinem Mentor Karl Moik aufgeführt hatte. Während seines Gesangs bewegte er sich ein letztes Mal durch das Publikum, während sich viele Künstler auf der Bühne versammelten, was zu einem herzlichen Finale führte.
Gründe für das Aus der beliebten Sendung
Die Entscheidung, die Sendung einzustellen, wurde von ARD und SWR mit Sparmaßnahmen sowie dem Streben nach neuen digitalen Formaten begründet. Obwohl die Quoten im letzten Jahr stabil waren und im Durchschnitt 1,26 Millionen Zuschauer zählten, wurde festgestellt, dass die Sendung heute etwa 30 Prozent weniger Menschen erreicht als noch vor einem Jahrzehnt. Mross äußerte sich vor dem Abschied optimistisch und ließ anklingen, dass er Gespräche mit anderen Fernsehsendern über mögliche zukünftige Projekte geführt habe. Zudem gab es in der Schlager-Szene traurige Nachrichten, wie den Verlust von Thomas Woitkewitsch, was die Stimmung zusätzlich beeinflusste.
Ein Teil von Mross bleibt mit der Show
Stefan Mross erklärte, dass er die Show wie ein Kind liebgewonnen habe und mit dem Ende von „Immer wieder sonntags“ auch ein Teil von ihm sterbe. Er bezeichnete die Sendung als die bedeutendste seiner Karriere und verabschiedete sich mit einem herzlichen Dank an sein treues Publikum. Abschließend kündigten Oech’s die Dritten ihren Rückzug von der Bühne an, was die Fans ebenfalls bewegte.
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Quellen: Bild, Tagesspiegel
Bildquelle: https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_101209030/stefan-mross-immer-wieder-sonntags-moderator-trauert-um-seine-huendin.html
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