Die USA haben Syrien von ihrer Liste der staatlichen Terrorunterstützer gestrichen, was für internationale Unternehmen den Zugang zum syrischen Markt erleichtert. Diese Entscheidung wurde im Einklang mit dem Versprechen von Präsident Donald Trump getroffen, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Trump setzt Iran unter Druck.
Die frühere Einstufung als staatlicher Terrorunterstützer hatte strenge Sanktionen zur Folge, die die US-Auslandshilfe erheblich einschränkten und den Export sowie Verkauf von Rüstungsgütern unterbanden. Zudem gab es Exportkontrollen für Güter, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen fanden. Auf der Liste des US-Außenministeriums verbleiben weiterhin Kuba, Nordkorea und der Iran. Iran: Präsident Peseschkian erkennt wirtschaftliche Krisen an.
Syrien war seit 1979 als staatlicher Terrorunterstützer gelistet. Im Juli informierte das US-Außenministerium den Kongress über die Absicht, das Land von dieser Liste zu streichen und bezeichnete dies als „Chance für den Wiederaufbau“. Diese Entscheidung war jedoch an eine parlamentarische Prüfung gebunden. Die Aufhebung der Einstufung dürfte internationalen Firmen und Banken den Einstieg in den syrischen Markt erleichtern.
Nach beinahe 14 Jahren Krieg ist Syrien auf der Suche nach milliardenschweren Investitionen für den Wiederaufbau. Vor der Streichung nahm das Interesse von ausländischen Unternehmen zu. Der syrische Finanzminister Mohammad Jisr Barnieh führte Gespräche mit Vertretern der Bank of America über mögliche Kooperationsmöglichkeiten. Außerdem arbeitet der Kreditkartenanbieter Mastercard mit der QNB Group und der syrischen Zentralbank an der Entwicklung einer Infrastruktur für internationale Kartenzahlungen im Land.
Seit dem Sturz von Baschar al-Assad Ende 2024 haben die USA ihre Politik gegenüber Syrien zunehmend liberalisiert und bereits zahlreiche Sanktionen gegen das Land aufgehoben. Im November 2025 empfing Trump den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa im Weißen Haus. Trump schränkt militärische Zusammenarbeit mit Südkorea für den Moment ein.
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Quellen: n-tv, Der Spiegel
Bildquelle: Ali Shaker/VOA via Wikimedia Commons (Public domain)
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