Die gegenwärtige Situation in Kuba ist durch eine drastische Blockade geprägt, die US-Firmen die Möglichkeit bietet, sich strategisch zu positionieren, um internationale Unternehmen zu ersetzen, die aus dem Land gedrängt wurden. Währenddessen sind tausende Schiffscontainer mit dringend benötigten Hilfsgütern und Waren in der Karibik gestrandet. Die Vereinten Nationen warnen eindringlich vor einer humanitären Krise, die als „stilles Gaza“ bezeichnet wird.
US-Politik zielt auf Regimewechsel ab
US-Präsident Donald Trump und Außenminister Marco Rubio verfolgen das Ziel, die kubanische Regierung zum Rücktritt zu bewegen. Trump äußerte sich optimistisch über den bevorstehenden Zusammenbruch des Landes: „Es wird einfach zusammenbrechen“, sagte er und zeigte sich überzeugt von seinem Kurs. Die US-Regierung hat eine Ölblockade gegen Havanna verhängt und die bestehenden Sanktionen mehrfach verschärft. Trump inszeniert Amerikas Einfluss mit neuer Karte, die Island und Kuba umfasst.
Internationale Unternehmen ziehen sich zurück
Infolge dieser Maßnahmen sind zahlreiche internationale Unternehmen aus Kuba abgezogen oder haben ihre Geschäfte eingestellt. Spanische und kanadische Hotelbetreiber mussten aufgrund des Rückgangs der Touristen aufgeben, während Fluggesellschaften ihre Verbindungen gestrichen haben. Rohstoffförderer haben ihre Aktivitäten eingestellt, was die wirtschaftliche Lage des Landes weiter verschärft. Amazon stoppt Kooperation mit Frachtfluglinie nach tragischem Vorfall in Miami.
UN warnen vor humanitärer Krise
Die Vereinten Nationen haben eindringlich vor den Folgen der US-Sanktionen gewarnt, die der Bevölkerung die Mittel zum Überleben entziehen.
„Wir versuchen ihnen beizubringen, dass es keine Auswege gibt“, sagte Rubio im August.
Die humanitäre Lage in Kuba ist alarmierend, da die Bevölkerung unter einer massiven Versorgungskrise leidet, die die größte seit der Revolution 1959 darstellt.
Blockierte Container und ihre Folgen
Aktuell sind tausende Schiffscontainer mit Lebensmitteln, Medikamenten und anderen wichtigen Gütern in der Karibik gestrandet. Laut Berichten sind darunter auch Dutzende Container der Vereinten Nationen. Die Sanktionen gegen Havanna haben dazu geführt, dass Unternehmen, die Geschäfte mit kubanischen staatlichen Stellen machen, ihren Zugang zum US-Markt und ihre finanziellen Mittel verlieren könnten. Die deutsche Hapag-Lloyd sowie die französische CMA CGM haben im Sommer ihre Lieferungen nach Kuba eingestellt, was die Situation weiter verschärft.
US-Firmen positionieren sich für zukünftige Geschäfte
Während internationale Unternehmen sich zurückziehen, versuchen US-Konzerne, sich beim Weißen Haus und dem State Department um zukünftige Geschäfte zu bewerben. Das Bergbauunternehmen Sherritt hat eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet, um seine Beteiligung am Joint Venture Moa Nickel an Gillon Capital zu verkaufen. Ray Washburne, ein prominenter Republikaner, der Teil von Trumps Übergangsteam war, ist an diesem Deal beteiligt.
Politische Spannungen und wirtschaftliche Interessen
Die politischen Spannungen zwischen den USA und Kuba nehmen zu, während die Trump-Regierung Kuba für die politischen Probleme in den USA verantwortlich macht.
„Hätte ich während der Biden-Regierung das getan, was Trumps Freunde jetzt getan haben, wäre ich in den Knast gekommen“, wird eine Person mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Kuba-Politik zitiert.
In den letzten Monaten haben mehrere Führungskräfte der Trump Organization Kuba besucht, um mögliche Geschäfte im Hotelbereich zu erkunden. Widerstand gegen Trumps Untätigkeit: Angst vor der Apokalypse in den USA wächst.
Fazit
Die Situation in Kuba ist angespannt und wird durch die US-Blockade weiter verschärft. Tausende Container mit dringend benötigten Hilfsgütern bleiben ungenutzt, während die Bevölkerung unter den Folgen der Sanktionen leidet. Die US-Politik zielt darauf ab, die kubanische Regierung zu destabilisieren und die Kontrolle über die Rohstoffe des Landes zu übernehmen.
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Quellen: n-tv
Bildquelle: Gage Skidmore via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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