Fregatte der russischen Marine in der Ostsee gesichtet
Die Besorgnis über die militärische Präsenz Russlands in der Ostsee hat zugenommen, seit ein Kriegsschiff der russischen Marine in der letzten Woche in der Nähe von Fehmarn entdeckt wurde. Die „Admiral Kasatonow“ wurde dabei gesichtet, die mit Marschflugkörpern und nuklearfähigen Zirkon-Hyperschallraketen ausgestattet ist. Mit einer Reichweite von rund 1.000 Kilometern können diese Raketen potenziell mehrere NATO-Staaten erreichen, darunter Deutschland, Dänemark, Schweden und Polen. Putins Marine setzt Zeichen.
Technische Eigenschaften der „Admiral Kasatonow“
Die „Admiral Kasatonow“ gehört zur Nordflotte Russlands und stellt eines der modernsten Schiffe in der russischen Marine dar. Das Schiff wurde 2020 in Dienst gestellt und ist sowohl für Langstreckenangriffe als auch für die Bekämpfung von U-Booten ausgelegt. Die Sichtung dieser Fregatte in der Ostsee, einem strategisch wichtigen Schifffahrtsweg, wirft Bedenken hinsichtlich der militärischen Absichten Russlands auf.
Reaktionen auf die Entdeckung
Die Auffindung des Kriegsschiffs fällt in eine Zeit erheblicher geopolitischer Spannungen. Russland hat jüngst mit Drohungen reagiert, die sich gegen Großbritannien und andere EU-Staaten richten. Diese Drohungen stehen im Kontext von Kontrollen und Beschlagnahmungen von Schiffen, die als Teil der sogenannten russischen Schattenflotte betrachtet werden, welche aus älteren Tankern und Frachtern besteht, die darauf abzielen, westliche Sanktionen zu umgehen.
Militärische Drohungen aus Russland
Wladimir Putin, der Präsident Russlands, hat betont, dass das Land bereit ist, auf die Beschlagnahmung russlandnaher Schiffe durch westliche Staaten zu reagieren. Dmitri Medwedew, der Vizechef des russischen Sicherheitsrates, hat ebenfalls mit Angriffen auf Handelsschiffe gedroht, die von Ländern betrieben werden, die Russland als Gegner betrachten. Diese Drohungen erstrecken sich auch auf Schiffe in neutralen Gewässern, die als potenzielle Unterstützer des Gegners angesehen werden. Putin warnt vor Gegenmaßnahmen.
Frühere Sichtungen und militärische Aktivitäten
Die „Admiral Kasatonow“ ist nicht das erste russische Kriegsschiff, das in der Ostsee beobachtet wurde. Bereits Ende Juli wurde der Zerstörer „Admiral Lewtschenko“ in der Region gesichtet. Diese wiederholten Beobachtungen deuten auf eine verstärkte militärische Aktivität Russlands in dieser Region hin und erhöhen die Besorgnis über mögliche Eskalationen.
Schifffahrtsdaten und Unsicherheiten
Ob die „Admiral Kasatonow“ nach der ersten Sichtung weiterhin in der Nähe von Fehmarn verweilte, bleibt unklar. Schifffahrtsdaten deuten darauf hin, dass der Standortsender des Schiffes möglicherweise deaktiviert war, was die Nachverfolgung seiner Bewegungen erschwert. Eine Anfrage an die Bundeswehr zu diesem Vorfall blieb bislang ohne Antwort. Unerwartete Stille im Luftverkehr.
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Quellen: t-online, Merkur
Bildquelle: Bildquelle: Nico Smit auf Unsplash
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