In den USA ist Besorgnis aufgekommen, nachdem der iranische Staatsfernsehsender ein Video ausgestrahlt hat, das eine offene Bedrohung gegen Barron Trump, den 20-jährigen Sohn des US-Präsidenten Donald Trump, enthält. Der Sender IRIB, der als Sprachrohr der Hardliner im iranischen Regime angesehen wird, stellte in dem rund dreiminütigen Beitrag die provokante Frage, wo Barron Trump getötet werden könnte.
Der US Secret Service hat mittlerweile bestätigt, über diese Drohung informiert zu sein und die Situation zu untersuchen. Ein Sprecher der Behörde betonte, dass alle potenziellen Bedrohungen für Personen unter ihrem Schutz ernst genommen und eingehend geprüft werden. In dem besagten Video, das am vergangenen Wochenende ausgestrahlt wurde, sind stilisierte Darstellungen von Orten zu sehen, die Barron Trump häufig frequentiert, darunter auch der Trump Tower in New York.
Diese Drohung stellt die erste öffentliche Bedrohung gegen Barron Trump dar, während bereits zuvor Drohungen gegen seine Mutter, First Lady Melania Trump, geäußert wurden. Im Juli hatte Donald Trump erklärt, die iranischen Morddrohungen gegen ihn und seine Familie seien von „bösen, kranken Menschen“ ausgegangen.
Die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Familie Trump werden fortlaufend angepasst. Dabei fließen Informationen aus unterschiedlichen Quellen ein, einschließlich anderer Behörden und ausländischer Geheimdienste. Eine Quelle aus dem Bereich der US-Strafverfolgung hat bestätigt, dass das Video Teil einer umfassenderen Kampagne ist, die Drohungen gegen Donald Trump und seine Angehörigen verbreitet. Diese Kampagne ist Teil der strategischen Fehlentscheidungen, die auch Auswirkungen auf die USA und Europa hat.
In den vergangenen Monaten haben iranische Hardliner immer wieder Inhalte veröffentlicht, die Drohungen gegen Trump und seine Familie beinhalten. Diese Kampagne hat insbesondere nach dem Tod des ehemaligen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei an Intensität gewonnen, der zu Beginn des US-israelischen Konflikts mit dem Iran im Februar verstorben ist. Während Khameneis Beerdigung hielten Regime-Anhänger Plakate mit der Aufschrift „Tötet Trump“ hoch und es wurde eine Belohnung für die Tötung des US-Präsidenten ausgesetzt. Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach einem Sieg über Iran US-Territorium werden soll.
Diese Entwicklungen haben zu einer erhöhten Alarmbereitschaft bei den Sicherheitsbehörden geführt. Trump selbst verließ kürzlich ein Land unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen, da Befürchtungen bezüglich einer möglichen Bedrohung durch eine schultergestützte Rakete bestanden. Die Behörden waren besorgt, dass Trump während eines Fluges mit der Air Force One in ernsthaftes Risiko geraten könnte.
Die Bedrohungen gegen Barron Trump und seine Familie werfen grundsätzliche Fragen zur Sicherheit von hochrangigen politischen Persönlichkeiten auf, insbesondere vor dem Hintergrund der bestehenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Die Reaktionen auf die Drohung verdeutlichen, wie ernst solche Bedrohungen genommen werden und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit der Betroffenen zu gewährleisten. Zudem hat Präsident Peseschkian die wirtschaftlichen Krisen im Iran anerkannt, was die Situation weiter kompliziert.
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Quellen: nau, Berliner Zeitung
Bildquelle: The White House via Wikimedia Commons (Public domain)
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