Am 12. August 2026 wird in Europa eine beeindruckende totale Sonnenfinsternis zu sehen sein. Während Deutschland nur eine partielle Sicht bietet, haben Urlauber in Spanien die Möglichkeit, das vollständige Spektakel zu erleben.
In Deutschland beginnt die partielle Sonnenfinsternis kurz nach 19 Uhr, wobei die stärkste Bedeckung der Sonne vor allem im Südwesten zu erwarten ist. Zum Beispiel wird in Freiburg der Mond etwa 90 Prozent der Sonnenscheibe verdecken. Gleichzeitig wird dieses astronomische Ereignis vom Meteorstrom der Perseiden begleitet, dessen Höhepunkt in der Nacht vom 12. auf den 13. August erreicht wird.
Einblicke zur Sichtbarkeit in Deutschland
In verschiedenen deutschen Städten wird die partielle Sonnenfinsternis zu unterschiedlichen Zeiten sichtbar: In Greifswald um 19.12 Uhr und in München um 19.23 Uhr. Der Höhepunkt der Finsternis wird zwischen 20.05 Uhr und 20.15 Uhr beobachtet, bevor sie etwa um 21 Uhr mit dem Sonnenuntergang endet. Die Sichtbarkeit erstreckt sich über weite Teile Europas, Nordamerikas und Westafrikas.
Für optimale Beobachtungsbedingungen empfiehlt es sich, einen erhöhten Standpunkt mit freiem Blick nach Nordwesten oder Westen zu wählen. Um die Augen zu schützen, ist eine Sonnenfinsternisbrille unerlässlich. Viele astronomische Einrichtungen in Deutschland bieten Veranstaltungen an und einige übertragen das Ereignis sogar live aus Spanien.
Regionen der totalen Sonnenfinsternis
Die totale Sonnenfinsternis wird im nördlichen Sibirien beginnen, wo die Sonne in Form der Mitternachtssonne sichtbar ist. Der Schatten des Mondes wird über den Nordpol, den Osten Grönlands und den Westen Islands ziehen, bevor er Nordspanien und Teile Portugals erreicht. Gegen 20.30 Uhr wird die totale Finsternis im Mittelmeerraum enden.
Die längste Phase der Totalität wird etwa 2 Minuten und 18 Sekunden dauern, etwa 100 Kilometer westlich der isländischen Küste. Für diejenigen, die nicht vor Ort sein können, gibt es die Möglichkeit, das Ereignis über Livestreams der Europäischen Raumfahrtbehörde oder der NASA zu verfolgen.
Wie Sonnenfinsternisse entstehen
Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Mond sich zwischen Sonne und Erde schiebt und dessen Schatten die Erdoberfläche erreicht. In Deutschland wird lediglich der Halbschatten wahrgenommen, was bedeutet, dass die Sonne ausschließlich teilweise verdeckt wird. Bei einer totalen Sonnenfinsternis hingegen ist die Sonne vollständig vom Mond verdeckt.
Die Häufigkeit von Sonnenfinsternissen
Um eine Sonnenfinsternis zu erleben, muss Neumond sein, doch nicht jeder Neumond führt zu einer solchen Finsternis. Aufgrund der schiefen Bahn des Mondes kommt es nur zwei bis fünf Mal im Jahr zu Sonnenfinsternissen. Eine totale Sonnenfinsternis ist an einem bestimmten Standort besonders selten, da der Kernschatten des Mondes nur einen kleinen Bereich abdeckt.
Sicherheitsvorkehrungen bei der Beobachtung
Die Sicherheit der Augen hat beim Beobachten einer Sonnenfinsternis oberste Priorität. Der Blick in die Sonne kann selbst während einer partiellen Finsternis ernste Augenschäden verursachen. Daher wird die Verwendung von speziell dafür vorgesehenen Sonnenfinsternisbrillen, die den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen, dringend empfohlen. Auch der Einsatz von Ferngläsern oder Teleskopen ohne geeignete Filter birgt Gefahren.
Verhalten von Tieren und Pflanzen
Die plötzliche Dunkelheit, die während einer totalen Sonnenfinsternis auftritt, kann bei Tieren und Pflanzen Reaktionen hervorrufen, die normalerweise mit der Dämmerung verbunden sind. So stellen Vögel häufig ihr Gesang ein und suchen ihre Schlafplätze auf, während nachtaktive Tiere wie Fledermäuse aktiv werden können. Einige Pflanzen schließen ihre Blüten, wohingegen andere sie öffnen.
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Quellen: n-tv, BR
Bildquelle: Bildquelle: Jongsun Lee auf Unsplash
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.