München – Auf dem Oktoberfest ereignete sich ein tragisches Unglück, bei dem ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter in einem Fahrgeschäft eingeklemmt wurde. Der Vorfall, der gegen 22 Uhr an der Attraktion „Hangover“, einem Free-Fall-Turm in einer Höhe von etwa 80 Metern, stattfand, führte dazu, dass der Mann, der seinen Ursprung in Serbien hat, vor Ort reanimiert wurde. Trotz des schnellen Transports in ein Münchner Krankenhaus erlag er später seinen schweren Verletzungen.
Ersten Informationen zufolge war der Sicherheitsmitarbeiter in einem Bereich tätig, der für ihn nicht zugänglich sein sollte. Dort wurde er von einer Gondel erfasst, die mit Fahrgästen in rasantem Tempo hinabsauste, was zu seinen schweren Verletzungen führte. Ein erhebliches Aufgebot von Polizei und Rettungskräften traf am Unfallort ein, um die Situation zu bewältigen.
Um den Rettungseinsatz zu ermöglichen, wurde der Bereich um den „Hangover“ abgesperrt. Ein Kriseninterventionsteam nahm sich der Augenzeugen an, die den Vorfall miterlebt hatten. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen eingeleitet und sucht nach Zeugen, die möglicherweise Videoaufnahmen des Unfalls gemacht haben. Diese Personen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089/2910-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Das Oktoberfest, das am Samstagmorgen begann, ist bekannt als das größte Volksfest der Welt und zieht jährlich über sechs Millionen Besucher an. Es dauert bis zum 4. Oktober. Rund 600 Polizeibeamte sowie zahlreiche Sicherheitskräfte sind während des Festes im Einsatz, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Am vergangenen Samstag kam es zudem zu einem weiteren Vorfall: Ein Fahrgeschäft namens „Predator“ stoppte plötzlich und ließ etwa 40 Personen kopfüber in 16 Metern Höhe hängen, was für die Betroffenen eine äußerst belastende Situation darstellte. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kürzlich, als ein Flugzeugabsturz in Weinheim tragische Folgen hatte.
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Quellen: Bild, n-tv
Bildquelle: Jan Czeczotka via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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