In Hessen, genauer gesagt in Nidda, ereignete sich ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem zwei Insassen eines Mazdas ums Leben kamen. Der Vorfall fand während Markierungsarbeiten auf einer Landstraße statt, als das überladene Fahrzeug frontal mit Baustellenfahrzeugen kollidierte. Die Polizei bestätigte, dass sich insgesamt sieben Personen im Mazda befanden. Mehrere Verletzte, darunter auch zwei Arbeiter, mussten mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.
Am Mittwoch um etwa 13.15 Uhr wurden die Rettungskräfte zur Unfallstelle an der L3185 in der Nähe von Ober-Lais alarmiert. Bislang ist unklar, weshalb der weiße Mazda in die offenbar durch Pylonen abgesperrten Fahrzeuge der Fahrbahnmarkierer raste. Erste Ermittlungen lassen vermuten, dass ein Anhänger durch die Wucht des Aufpralls auf einen Lkw geschoben wurde, welcher wiederum gegen ein zusätzliches Baustellenfahrzeug prallte. Dabei wurde die Front des SUVs erheblich beschädigt.
Laut Polizei befanden sich im Mazda sieben Personen, von denen zwei aufgrund ihrer schweren Verletzungen starben. Die verbliebenen Insassen erlitten teils schwere Verletzungen, während die Arbeiter an der Unfallstelle nur leichte Blessuren davontrugen. Berichten zufolge sollen sich auch mehrere Kinder im Mazda aufgehalten haben, wobei das jüngste Opfer möglicherweise erst zehn Jahre alt ist. Die Polizei gab jedoch keine Altersangaben zu den Opfern bekannt, um deren Privatsphäre zu schützen. Bekannt ist zudem, dass mindestens zwei Insassen im Mazda nicht ordnungsgemäß angeschnallt waren. Ein Rettungshubschrauber brachte einen der schwer verletzten Insassen in ein Krankenhaus. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, um den Hergang des Unfalls zu rekonstruieren. Eine Polizeisprecherin erklärte, dass die genauen Umstände und die Ursache des Unfalls noch nicht vollständig geklärt sind. Insbesondere muss festgestellt werden, ob der Fahrer des Mazdas möglicherweise mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Landstraße blieb für mehrere Stunden gesperrt, damit die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten durchgeführt werden konnten.
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Quellen: Bild, t-online
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