Ein Tornado hat im Süden Frankreichs am Montagnachmittag beträchtliche Schäden angerichtet. Die Sturmschäden führten nicht nur zu Verletzungen, sondern auch zu erheblichen Störungen im öffentlichen Verkehr, insbesondere im Bahn- und Flugverkehr.
Besonders betroffen war die Präfektur Aude, die am Fuß der Pyrenäen liegt. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens 26 Personen verletzt, während die Präfektur selbst die Zahl der Verletzten auf 41 bezifferte. Einige Berichte sprechen hingegen von nur 15 Verletzten, was auf unterschiedliche Einschätzungen der Lage hinweist.
In der Gemeinde Pomas erlitten etwa 100 Häuser Schäden, während andere Meldungen von wesentlich höheren Zahlen an betroffenen Gebäuden berichten. Auch die Stromversorgung wurde stark beeinträchtigt; rund 2.800 Haushalte waren zeitweise ohne elektrischen Anschluss. Die Schäden an der Infrastruktur wurden durch umgestürzte Bäume und abgerissene Stromleitungen verstärkt. Wie konnte ein umgestürzter Baum das Leben einer Frau während des Unwetters kosten?
Die Unwetterbedingungen führten zudem zu massiven Störungen im Flugverkehr. Betroffen waren unter anderem die Flughäfen in Nizza, Bordeaux, Marseille sowie in Paris. Auch das Radrennen Vuelta a España musste in der Region Aude aufgrund des Hagelsturms abgebrochen werden. Diese Ereignisse verdeutlichen die Gefahren, die durch extreme Wetterereignisse entstehen, und unterstreichen die Dringlichkeit von Vorbereitungen auf derartige Naturereignisse.
Die zuständigen Behörden sind derzeit damit beschäftigt, die Schäden zu bewerten und die betroffenen Regionen zu unterstützen.
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Quellen: tagesschau, BR
Bildquelle: Bildquelle: Greg Johnson auf Unsplash
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