Luftfahrtbehörde leitet Untersuchung nach gefährlichem Überflug ein
Ein riskanter Überflug zweier Passagierflugzeuge über ein Stadion in Kapstadt, Südafrika, während eines Rugby-Spiels hat Besorgnis ausgelöst. Infolgedessen hat die südafrikanische Luftfahrtbehörde eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären. Hierbei wurden Flugdaten und andere wichtige Dokumente gesichert, um die Vorfälle umfassend zu analysieren.
Überflugsdetails
Die beiden Flugzeuge, die zur südafrikanischen Airline Airlink gehören, flogen am Samstag in sehr geringer Höhe über das DHL-Stadion, in dem sich zu diesem Zeitpunkt etwa 60.000 Zuschauer versammelt hatten, um das Spiel zwischen Südafrika und Neuseeland zu sehen. Berichten zufolge soll eines der Flugzeuge in einer Höhe von weniger als 15 Metern über dem Stadiondach geflogen sein. Während des Überflugs wurden zudem farbige Rauchfackeln abgefeuert, was die Situation zusätzlich gefährlich machte.
Reaktionen auf den Überflug
Die Zuschauer äußerten auf sozialen Plattformen ihre Besorgnis über den Vorfall und bezeichneten den Überflug als gefährlich und unverantwortlich. Der Sportminister Südafrikas, Gayton McKenzie, verteidigte hingegen die Aktion und hob hervor, dass die Piloten zu den besten der Welt gehören. Er bezeichnete das Manöver als beeindruckend.
Stellungnahme von Airlink
Die Airline Airlink wies die Vorwürfe zurück und erklärte, dass das Manöver mit größter Sorgfalt geplant und in enger Kooperation mit den Luftfahrtbehörden durchgeführt wurde. Zudem betonte die Fluggesellschaft, dass die Maschinen von einer erfahrenen Crew geflogen wurden, die aus jeweils drei qualifizierten Piloten bestand. Alle genehmigten Sicherheits- und Höhenvorgaben seien eingehalten worden.
Auswirkungen auf zukünftige Flüge
Trotz der positiven Einschätzung des Überflugs in Kapstadt entschied sich Airlink, einen geplanten ähnlichen Flug vor einem weiteren Rugby-Match in Johannesburg abzusagen. Diese Entscheidung fiel aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen, die eine sichere Durchführung des Überflugs nicht gewährleisteten.
Quellen: tagesschau, t-online
Bildquelle: x.com/Michael Rusch @weeddude
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