Der tödliche Absturz eines Frachtflugzeugs von Amazon Prime Air hat weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen. Nach dem Unglück, bei dem am 6. September fünf Menschen starben, hat Amazon die Zusammenarbeit mit der verantwortlichen Frachtfluglinie 21 Air eingestellt. Diese Entscheidung wurde als Reaktion auf den „tragischen Vorfall“ getroffen, wie eine Sprecherin des Unternehmens mitteilte.
Details zum Unglück
Das Unglück ereignete sich am Miami International Airport, als das Frachtflugzeug bei der Landung über die Landebahn hinaus schoss und abstürzte. Unter den fünf Todesopfern, die zwischen 47 und 75 Jahren alt waren, befanden sich Personen in einem Van, der einer Reinigungsfirma für Fluggesellschaften gehörte. Darüber hinaus wurden fünf weitere Menschen verletzt. In der Vergangenheit gab es bereits andere tragische Vorfälle, wie die 43-Jährige bei Arbeitsunfall in Logistikzentrum in Freienbrink verstorben.
Ermittlungen und vorläufige Erkenntnisse
Die US-Transportsicherheitsbehörde NTSB, die den Vorfall untersucht, gab an, dass die Piloten nach dem Aufsetzen einen Abbruch der Landung in Erwägung zogen. Ein Pilot hatte zudem etwa eine Minute vor der Landung gewarnt, dass sie zu schnell seien. Das betroffene Flugzeug war ein 32 Jahre alter Boeing 767-Frachter, der zuvor in Puerto Rico gestartet war. Die NTSB betonte, dass die bisher veröffentlichten Informationen lediglich vorläufig sind. Die Ermittler haben die sogenannten Blackboxes, bestehend aus dem Stimmenrekorder und dem Flugdatenschreiber, ausgewertet. Eine vollständige Abschrift des Stimmrekorders wurde nicht veröffentlicht, sondern lediglich eine Zusammenfassung der relevanten Informationen. Die Ursachen des Unglücks sind weiterhin unklar. In ähnlichen Fällen, wie der Ermittler entdecken am Flughafen Leipzig weitere Drohne und Sprengstoff im Anschlagsfall, sind die Ermittlungen oft langwierig und komplex.
Reaktionen von 21 Air
Die Frachtfluggesellschaft 21 Air erklärte, dass sie sich auf die Unterstützung der betroffenen Familien konzentrieren werde und von den eigenen Sicherheitsrichtlinien überzeugt sei. Die Ermittlungen zum Unglück dauern an, und die NTSB wird weitere Schritte unternehmen, um die genauen Umstände zu klären. Ähnliche Tragödien, wie die Flutkatastrophe im Himalaya: 1225 Tote und Tausende vermisst, erinnern uns daran, wie wichtig Sicherheit in der Luftfahrt ist.
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Quellen: n-tv
Bildquelle: Acroterion via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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